"Hohe Datendichte ist gut: Das menschliche Auge, das Gehirn kann unter anderem selektieren, filtern, editieren, gruppieren, strukturieren, hervorheben, fokussieren, einblenden, umreißen, anhäufen, aufschlüsseln, sichten, sortieren, abstrahieren, glätten, isolieren, idealisieren und zusammenfassen.
Geben Sie Menschen die Daten, so dass sie ihre ganze Macht ausüben können!"
Kommunikative Visualisierung
Grafiken eignen sich zur Darstellung dichter und ergiebiger Datensätze, da Bilder mit geringer gedanklicher Anstrengung aufgenommen und verarbeitet werden. Sie werden auch leichter erinnert und haben emotionale Wirkung. Text-Bildkombinationen können die Gedächtnisleistung erhöhen. Grafische Darstellungen können aber auch Strukturen sichtbar machen. Beispielsweise in Form einer Textwolke:
Access Beobachtungsraum Kommunikation Analyse Chunk Methoden Kontext Effektivität Typographie Farbskala Adobe Farbe Visualisierungspipeline 3d Beziehung Photoshop Gantt Diagramm Dimensionalität Datenformate Kontrast Datenquellen Visualisierung Seminar Reduktion Microsoft Visio Project 2d Isolinien Textur Expressivität Beschriftung Illustrator Skalen Form Lügen Volumendaten Präsentation Datendichte Aufbau Größe Raumbezug Microsoft Multiparameterdaten DatenwürfelSinnvolle Veranschaulichung ist Voraussetzung, für die adäquate und überzeugende Darstellung von Ihren Daten. Visualisierung ist ein wesentliches Element moderner und professioneller Kommunikation.
Die grafische Darstellung von Daten oder statistischer Größen im Rahmen von Datenanalysen wird als Datenanalysegrafik bezeichnet. Datenanalysegrafik wird häufig mit Präsentationsgrafik verwechselt. Präsentationsgrafik stellt die Ergebnisse einer Datenanalyse dar, meist für ein fachunkundiges Publikum. Eine gelungene Visuelle Präsentation ist sowohl mit ihrer numerischen Datengrundlage - die grafische Darstellung von Zahlen soll direkt proportional zu den Zahlen sein - als auch mit der Wahrnehmung des Betrachters, in Übereinstimmung.
Für die Qualtät einer Visualisierung sind verschiedene Einflussfaktoren von Bedeutung. Dies sind im einzelnen:
- Art und Struktur der Daten, beispielsweise Datentyp sowie Dimension und Struktur des Beobachtungsbereiches.
- Das Bearbeitungsziel der Visualisierung, zum Beispiel Überblick, Detailanalyse oder Ergebnispräsentation für andere.
- Das Vorwissen des Betrachtes. Ist er Laie, Entscheider oder Planer?
- Die visuellen Fähigkeiten und Vorlieben des Betrachters. Ist er etwa farbenblind oder hat er besondere Farbpräferenzen?
- Eingeführte Konventionen und Metaphern des Anwendungsgebietes, übliche Symbole und Darstellungsformen.
- Eigenschaften des Ausgabemediums, wie Auflösung, Anzahl der darstellbaren Farben und Rechenleistung.
Systematische Visualisierung nutzt Kenntnisse über Farbenlehre, den Aufbau des menschlichen Auges, die Psychophysik und kognitive Psychologie um anwendungsbezogen visuelle Metaphern zum korrekten, effizienten und umfassenden Erkennen von Datenmustern herzuleiten und diese plastisch vor Augen zu führen. Beschleunigung und Verbesserung von Lernvorgängen und Übersichtlichkeit sollten Nebenwirkungen der Visualisierung sein.
Im Kompakttraining "Visualisierung" erlernen die Teilnehmer Grundlagen und Techniken zur unverfälschten, effektiven und angemessenen Aufbereitung und Überführung von abstrakten Daten oder Zusammenhängen, in eine graphische bzw. visuell erfassbare Form (Visualisierung).
Der erste Schritt in der "Visualisierungspipline" ist dabei die Reduktion der Datenmenge (Filtering), beispielsweise durch die Entfernung irrelevanter Daten, Abstraktion oder auch mit Hilfe einer Clusteranalyse.
Visualisierung: Agenda der Seminare, Schulungen und Workshops zu Information und Design
Grafische Informationsverarbeitung
Grundlagen der Psychologie der Wahrnehmung - Visuelle Variable: Bausteine der Visualisierung - Schrift, Grafik, Zahlen, Tabellen - Layouts und Platzierungen - Plakatdesigns sollen einfach nur Aufmerksamkeit erzeugen, im Gegensatz zum Vermitteln vonInformationen. Generell stellen sie keine guten Designs für Diagramme dar - Zeitreihendiamme
Diagramme und Management-Matritzen
Textdiagramm
Texttabellen können Graphen mit einfachen Daten oftmals ersetzen; Sie können auch2D-Texttabellen gebrauchen, wenn Zeilen- und Spaltenzusammenfassungen sinnvoll sind.
Textinhalte - Anschauliche Strukturierung von Sachtexten - Serifen - Groß- und Kleinschreibung - Kernaussage, Kürze und Präzision - Statistik - Beziehungen
- Histogramme
sind spezielle Form der Säulendiagramme. Anders als das Säulendiagramm zeigt ein Histigramm nicht die Datenwerte selbst, swondern die Häufigkeit und Verteilung von Datenwerten.Für quantitative Daten erfolgt hierzu eine Klasseneinteilung des Wertebereiches, dementsprechend die Häufigkeiten in diesen Klassen bestimmt werden. Histogramme können daher als indirekte Visualisierungstechnik bezeichnet werden. Typischerweise werden Histogramme in der Bildverarbeitung zur Beschreibung von Rasterbildern, oder zur Beschreibung der Klausurnotenverteilung eines Seminars eingesetzt.
- Tabellen
Non-komparative Datensätze gehören normalerweise in Tabellen, nicht in Diagramme.
Nutzen und Macht von Parallelen - horizontaler Text - Linien unterschiedlicher Stärke - Trennung von Figur und Hintergrund - Verwenden von Leerraum - Visualisierungstechniken, welches Medium für welchen Baustein?
- Kartogramme
Thematische Karten - Schematisierte Geometrie - Lagetreue - Raumtreue - Absolute oder relative Mengen - Verhältniswerte - Darstellungen gegliederter, flächenbezogener Werte Kartodiagramme
- Räumlichkeiten
Kartografische Darstellungsmittel - Blockdiagramme, dreidimensionale und bildliche Darstellungen
Grafikdiagramm
Linien-, Balken- und Flächendiagramm - Zeitreihen, Trends - vergleichende Zahlen - Flächendiagramme, Tortendiagramm, Anteil in Prozent
Organigramm
Sachverhalt - Beziehungen
- Datendichte
komparative Grafiken - multivariate Grafiken - Skalierungstransformationen - Überblendungen - Schraffuren - Farbtöne - Beschriftungen - Legenden - Datencontainer - Komplexität und Konfusion - quantitative Fähigkeiten von Tortendiagrammen - Punktkarten - Flächenkartogramme (Choroplethen) - Text und Graph - Legende? - AbkürzungenDas nebenstehende Diagramm zeigt die Intensität der Vireninfektion von Hosts in einem hyperbolischen (nicht-euklidischen) 3D- Raum mit dem Open Source Tool WALRUS. Der Vorteil dieser Form interaktiver Visualisierung liegt in möglichen Fokussierung auf einzelne Cluster, bei grundsätzlich gegebener Darstellbarkeit des gesamten Datenbestandes
Hier können Sie WALRUS Animation betrachten. Achtung! 1 MB oder 33 MB
- Visuelle Präsentation und Graphische Integrität (Expressivität von Daten)
Grafische Darstellung/Strukturen unverfälscht sichtbar machen - Größenmarkierungen und quantitative Information – Lügen mit - Zeitfaktor (Vergleich unterschiedlicher Zeiträume) - Datenmengen (Größe der Grafik/Menge der Daten) - nichtlinearen Skalen/Skalierungstransformationen - Grafikmüll (dekorative Elemente) - Vermeidung von Informationen die nicht wirklich da sind (Moiré, Vibrationen, Interaktion von grafischen Elementen in räumlicher Nähe)
- Datenkomprimierung (Effektivität der visuellen Repräsentation von Daten)
Enthüllung durch Komprimierung - Auschluss redundanter bilateraler Symetrien - Multifunktionale graphische Elemente - Kleine Vielfache (Reihen von daumennagelgroßen Grafiken) - Strukturen für 3D und Bewegung
Farben
Einsatz und Wahrnehmung von Farben - Farbebenen und Kontext - Farben als Identifikator - Flächen und Hintergrund - Beschriftungen - Maßstäbe - Realität - Kontraste - Farbe und Grau - Farben und Multidimensionalität - Abstufung und Kontur - Barrierefreiheit!
- Ästhetik
Design = Einfachheit + Komplexität +Wahrheit
Effizienz = Ergonomie + Informationsökonomie
Grafische Integrität (Lügenfaktor) = Grösse des Elementes in der Grafik/Grösse des numerischen Elementes
Unsere Seminare und Schulungen machen Sie in zwei Tagen systematisch mit Visualisierung und Kommunikationsdesign vertraut. Haben Sie fortgeschrittene Ansprüche an Ihre Fortbildung, besonderen Beratungsbedarf, didaktische- oder Terminwünsche, so helfen wir Ihnen gerne im Rahmen eines individuell vereinbarten Visualisierungs-Coaching, oder eines Informations-Design-Workshops in unserem Hause.
Für Visualisierungs-Inhouse-Coaching haben wir ein besonders günstiges Kostenmodell entwickelt:
Inhouse Schulung VisualisierungDozentenhonorar pro Tag (8 Ust. a 45 Min.) 900,00 € Visualisierung Zwei Tage 1800,00 € Je zusätzlicher Teilnehmer + 300 € Gesamtzahl TN 1 0,00 € Fahrtkosten 0,52 €/km Entfernung von Bonn 0 km 0,00 € Übernachtungen a 150 € ab 100 km 0 0,00 € Summe Zwei Tage 1800,00 € Sie stellen Räumlichkeiten für die Schulung Wir stellen Schulungsunterlagen Offenes Seminar in Bonn (16 Ust. a 45 min.) VisualisierungZwei Tage 1330,00 € Inklusive Trainingsunterlagen und Bewirtung + MWST
252,70 €